ASFINAG

A 9: Bauarbeiten bis 2024

Im sieben Kilometer langen Abschnitt werden bis Februar 2024 – abwechselnd auf beiden Richtungsfahrbahnen – alle sieben Tunnel sowie deren elektrische Sicherheitseinrichtungen, sechs Brücken, sämtliche Stützbauwerke und der gesamte Fahrbahnbereich instandgesetzt. Dafür werden laut Andreas Fromm, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH, 54 Millionen Euro investiert. 2022 soll im Baustellenbereich zudem ein innovatives Leitsystem zum Einsatz kommen, das in Echtzeit zur Verkehrslage informiert.

Hauptbauphase ab Oktober 2021

Im Bauabschnitt steht von Montag bis Freitag auf beiden Richtungsfahrbahnen (Linz/Voralpenkreuz bzw. Spielfeld/Slowenien) jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung. An den verkehrsstärkeren hochsommerlichen Ferienwochenenden komme es zu keinen Einschränkungen, heißt es seitens der ASFINAG. 

Die Hauptbauphase beginnt dann mit Anfang Oktober 2021, wobei der gesamte Verkehr aufgrund der Arbeiten an zahlreichen Tunnels und Brücken (Richtungsfahrbahn Linz) im Gegenverkehr auf der Richtungsfahrbahn Voralpenkreuz gebündelt wird (eine Fahrspur pro Richtung). In den Sommermonaten der Jahre 2022 und 2023 wird dieser Gegenverkehrsbereich auf die drei im Süden liegenden Tunnel und somit die Baustellenlänge von 7 auf 3,5 Kilometer verkürzt.

Nach Fertigstellung der Richtungsfahrbahn Spielfeld will die ASFINAG im Herbst 2022 ohne bauliche Unterbrechung mit analogem zeitlichen Ablauf und Verkehrsführung die Arbeiten auf der Richtungsfahrbahn Voralpenkreuz beginnen. Diese sollen bis Februar 2024 abgeschlossen sein.

Vollautomatisiertes Verkehrsleitsystem als Pilotprojekt

Ab Ostern 2022 soll das bereits beschriebene vollautomatisierte Leitsystem zum Einsatz kommen, das mit Bluetooth- und Radar-Sensorik die Fahrzeuge im Zulauf zur Baustelle erfasst. Ab einem erhöhten Verkehrsaufkommen will man Lenker so über vollflächige LED-Informations- und Anzeigetafeln am Autobahn- und Landesstraßennetz rechtzeitig zur aktuellen Situation informieren.

Aktuelle Baustelleninfos der ASFINAG finden Sie hier.


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