„Die bauma ist der Herzschlag der Branche und hat erneut gezeigt, wie entscheidend die persönlichen Begegnungen und der Austausch für Fortschritt und den globalen Handel sind. Vom Messegelände in München geht ein starkes Signal der Zuversicht für die gesamte Branche aus“, so Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München.
Der Messefokus stand im Zeichen der Digitalisierung und Nachhaltigkeit – so waren auch bei den Lkw-Herstellern in erster Linie batterieelektrische Lösungen zu sehen: Bei Daimler Truck feierte der eArocs, die vollelektrische Variante des Mercedes-Benz Baustellen-Modells, seine Weltpremiere (Bild). Äußerlich von seinem Verbrenner-Pendant kaum zu unterscheiden, wird er „unter der Haube“ von Paul Nutzfahrzeuge elektrisiert, also in deren Werk in Vilshofen (nahe Passau) mit einem Zentralmotor (mit 3-Gang-Getriebe und 450 kW Spitzenleistung) versehen. Die Außenplanetenachsen stammen vom Verbrenner-Arocs; Frontbox, Power Take-Off (PTO), Nebenabtrieb sowie Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) stammen vom eActros 600.
Vorerst nur in einer Klein-Serie …
Der eArocs 400 wird ab dem 3. Quartal 2026 vorerst einmal in einer Kleinserie von 150 Fahrzeugen pro Jahr für ausgewählte europäische Märkte zur Verfügung stehen – als 32- und 41-Tonner (8×4) mit vier verschiedenen Radständen. Die Reichweite als Fahrmischer soll bis zu 200 Kilometer betragen; als Kipper 240 Kilometer. Geladen werden könne über die serienmäßige, auf beiden Seiten des Fahrzeugs angebrachte CCS2-Ladebuchse. Die zwei Batteriepakete benötigen laut den Daimler-Verantwortlichen ca. 45 Minuten, um von 20 auf 80 Prozent zu laden.
Mehr zu den bauma-Highlights bei den Nutzfahrzeugen lesen Sie in der kommenden Printausgabe von „Der Österreichische Transporteur“, die am 29. April erscheint.
