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FV-OBMANN APPELLIERT

„Kosten im Auge behalten!“

„Kosten im Auge behalten!“ Markus Fischer, neuer Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung, appelliert an die Kollegen, die kontinuierlich steigenden Kosten im Auge zu behalten. | © Markus Gspandl / Der Österreichische Transporteur

In Anbetracht der explodierenden Energiekosten appelliert Markus Fischer, Obmann des WKÖ-Fachverbands Güterbeförderung, an Transportunternehmer, die kontinuierlich steigenden Kosten im Auge zu behalten: „Die enormen Mehrkosten können nicht bei den Transporteuren hängenbleiben“, so Fischer. Allein im heurigen Jahr sind die Transportkosten laut Transportkostenindex von Jänner bis Juni um mehr als zehn Prozent gestiegen. Der durchschnittliche Preis für Diesel belief sich laut Fachverband Mineralölindustrie am 18. Juli 2022 auf 2,092 Euro pro Liter und lag damit um 14 Cent über dem EU-Durchschnitt.

„Wenn ausländische Mittbewerber in Nachbarländern billig tanken und dann in Österreich Transporte durchführen, ist das eine zusätzliche Wettbewerbsverzerrung.“

Fachverbandsobmann markus fischer

Strenge Kontrolle der Kabotagebestimmungen nötig

In Österreichs Nachbarländern variiere der Preis pro Liter Diesel deutlich, betont man seitens des Fachverbands: In Deutschland wurde mit 1. Juni die Energiesteuer auf Kraftstoffe gesenkt. Diese Steuersenkung gilt bis 31. August. In Kroatien wurden die Spritpreise gedeckelt. Ein Liter Diesel kostet maximal 13,08 Kuna (1,74 Euro). In Slowenien sind die Spritpreise seit Mai gedeckelt. Laut einer aktuellen Mitteilung des slowenischen Wirtschaftsministeriums kostet ein Liter Diesel abseits der Autobahnen 1,70 Euro. In Ungarn wurde bereits im November 2021 ein Spritpreisdeckel eingeführt. Ein Liter Treibstoff kostet maximal 480 Forint, das sind umgerechnet rund 1,30 Euro. Fachverbandsobmann Markus Fischer fordert strenge Kontrollen der Kabotagebestimmungen, um die heimischen Transporteure bestmöglich zu schützen. „Wenn ausländische Mittbewerber in Nachbarländern billig tanken und dann in Österreich Transporte durchführen, ist das eine zusätzliche Wettbewerbsverzerrung. Deshalb sind strenge Kabotage-Kontrollen nötig“, so Fischer.


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