Gemeinsam mit zahlreichen Aufbaupartnern wurden im Rahmen der Unimog Tour 2026 rund 30 Fahrzeug- und Gerätekombinationen vorgestellt. Im Mittelpunkt stand dabei weniger das einzelne Fahrzeug als vielmehr das Konzept des Unimog: eine Plattform, die sich für unterschiedlichste Aufgaben konfigurieren lässt – von der Grünraumpflege über den Winterdienst bis hin zu Feuerwehr- und Spezialanwendungen.
Uni-Touch-Bediensystem
In den ÖAMTC Fahrtechnikzentren Melk, Innsbruck und St. Veit an der Glan präsentierten Unternehmen wie Aebi-Schmidt, Allroundmaster, Ecotech, Empl, FMG, Kahlbacher, Mulag, Nusser, Reiter-Luttnig, Springer und SSF ihre Lösungen auf Basis des Unimog. Die gezeigten Fahrzeuge deckten Einsatzbereiche vom Winter- und Sommerdienst über Mäharbeiten bis hin zu Feuerwehr- und Spezialanwendungen ab und verdeutlichten, wie flexibel sich der Unimog an unterschiedlichste Anforderungen anpassen lässt.
Ein Schwerpunkt lag dabei auch auf den technischen Weiterentwicklungen des Unimog Geräteträgers. Der Großteil der ausgestellten Fahrzeuge war mit dem neuen Uni-Touch-Bediensystem ausgestattet. Der 10,5-Zoll-Touchscreen mit frei belegbaren Funktionstasten ermöglicht die schnelle Anpassung an unterschiedliche Einsätze. Ergänzt wird das System durch eine verschiebbare Mittelkonsole und den optionalen Multifunktions-Joystick, die den Bedienkomfort erhöhen. Zur Serienausstattung zählen außerdem eine Start-/Stopp-Taste, neue Türbedienfelder und die Zentralverriegelung.
Wirksame Helfer
Mit dem Fahrantrieb EasyDrive ist bei einer Reihe der ausgestellten Fahrzeuge ein schneller Wechsel zwischen Schaltgetriebe und hydrostatischem Fahrantrieb während der Fahrt möglich und erlaubt stufenloses Arbeiten bis 50 km/h. In Verbindung mit der Load-Sensing-Hydraulik passt der Unimog Öldruck und Fördermenge automatisch an den Leistungsbedarf der angebauten Geräte an. Komfortlenkung und Kühlerschnellreinigung gehören bei den gezeigten Geräteträgern ebenfalls zur Ausstattung.
Für Arbeiten entlang von Straßen und Fahrbahnrändern wurde zudem die VarioPilot-Wechsellenkung vorgestellt. Dabei können Lenkrad und Pedalerie auf die rechte Fahrzeugseite versetzt werden. Gemeinsam mit dem kurzen Vorbaumaß verbessert dies die Sicht auf Frontanbaugeräte und den Arbeitsbereich unmittelbar neben dem Fahrzeug.