NEUVORSTELLUNG

E-Bulli am Start

E-Bulli am Start Im Herbst soll der ID. Buzz auf den Markt kommen – am 9. März erfolgt die Weltpremiere. | © VW

VW sieht im ID. Buzz die Wiederauferstehung des legendären Bulli, den man übrigens schon vor 50 Jahren auf der Hannover-Messe mit einem Elektromotor im Heck präsentierte – aufgrund von nur 85 Kilometern Reichweite ging der Prototyp aber nie in Serie. Das soll sich mit dem ID. Buzz ändern: Noch in der ersten Jahreshälfte soll die Produktion starten, im Herbst die europäische Markteinführung folgen.

So wie er als Concept Car 2017 auf der Autoshow in Detroit vorgestellt wurde, wird er wohl auch relativ gleichaussehend in Produktion gehen, so viel sickerte seitens Volkswagen bereits durch. Auch in den von VW veröffentlichen Aufnahmen sind die Prototypen nur noch leicht getarnt und lassen eine Ähnlichkeit zu den Stilelementen des legendären T1 – des Ur-Bulli also – erkennen. Gut ersichtlich sind auch die extrem kurzen Karosserieüberhänge, die klassische Einteilung des Karosseriedesigns in eine untere und obere Ebene und das unverwechselbare Gesicht mit seiner V-Form. Und genau wie der Ur-Bulli, wird auch der ID. Buzz über einen Hinterradantrieb verfügen.

Kürzer als der T6.1

Die neue Baureihe wird jedenfalls technisch auf dem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) des Volkswagen Konzerns basieren. Also mit Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie, die einen Bruttoenergiegehalt von 82 kWh bietet (netto: 77 kWh). Die Batterie versorgt einen 150 kW starken Elektromotor, der in die Hinterachse integriert ist und diese auch mit einem maximalen Drehmoment von 310 Nm antreibt. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 145 km/h elektronisch abgeregelt. Offizielle Werte zur Reichweite liegen noch nicht vor. Der Wendekreis soll nur knapp mehr als 11 Meter betragen.

Der ID. Buzz Cargo bietet drei Sitzplätze, ein verlängerter Radstand soll 2023 folgen. Die 2022er-Version des Cargo ist mit Normalradstand (2.988 mm) etwas mehr als 4,7 Meter lang, womit er quasi den identen Radstand wie der T6.1 aufweist, der aber 4,9 Meter lang ist. Der Laderaum soll über 3,9 Kubikmeter aufweisen.

Beim Laden verspricht VW innovatives: So soll es zum Beispiel möglich sein, überschüssige Energie aus der hauseigenen Photovoltaik-Anlage tagsüber im ID. Buzz zu speichern und am Abend wieder in das Haus einzuspeisen, um auch ohne Sonne autark zu sein.


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