FUHRPARK

„Es ist der pure Luxus!“

„Es ist der pure Luxus!“ Auf 400 Exemplare ist das Mercedes-Benz Actros-Sondermodell Edition 2 limitiert – und hat echte Fans gefunden. | © Mercedes-Benz

Das Sondermodell – laut Wolfgang Gabl „der pure Luxus“ – kommt mit schwarzem Lederlenkrad, Ledertürgriff, Nappaleder-Armaturenbrett, Dachluke mit Ambientebeleuchtung, einem auf 90 Zentimeter verbreiterten oberen Bett, einem hochwertigen Ledersitz mit eingebauter Klimatisierung und Massagefunktion daher. Gut gelungen sind aus Gabls Sicht die Details wie die dreiteilige Fußmatte mit besticktem Mercedes-Stern und das „One of 400“-Logo aus poliertem und gebürstetem Aluminium im Interieur der Beifahrerseite. Äußerlich fallen vor allem die mondsteingraue Fahrzeugfront, der Scheinwerferkranz in der Sonnenblende samt abgedunkelter Blende der Hauptscheinwerfer, die vielen Edelstahlzierleisten und der „Edition 2“-Schriftzug auf der Sonnenblende auf. „Nicht zu vergessen der markante Actros-Schriftzug in edlem Dark-Chrome auf der Fahrerhaus-Rückwand sowie die Sternenbeklebung der Fahrerhausseiten und Seitenverkleidungen“, sagt Wolfgang Gabl.

„Es ist schon ein sehr angenehmes und entspanntes Arbeiten und eine große Freude, so einen Truck lenken zu dürfen.“

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Weiters besticht der „High-tech-Truck“ durch viele technische Innovationen wie einem Abbiegeassistenten sowie teilautonomen Fahren. „Das wird meines Wissens nach, derzeit ab Werk nur von Mercedes angeboten“, sagt Gabl. „Natürlich braucht man das alles nicht, wenn man streng wirtschaftlich rechnet. Aber ich bin im Jahr rund 150.000 Kilometer in meinem Truck unterwegs, das Fahrerhaus ist mir Arbeitsplatz und Wohnzimmer zugleich, und sollte durch eine der zahlreichen technischen Hilfestellungen nur ein Unfall vermieden werden, so ist der Truck jeden Cent wert.“

Wichtig war Wolfgang Gabl auch die mit 630 PS sehr starke Motorisierung seines Actros. „Was man hat, das hat man“, sagt er zur Erklärung und lächelt. „Der Unterschied zu weniger Leistung ist nicht immer deutlich spürbar, zeigt sich dann aber doch oft am Ende des Tages“, sagt er. „Die paar Sekunden, die ich bei jedem Beschleunigungsvorgang oder bergauf gegenüber einem schlechter motorisierten Lkw spare, machen dann den Unterschied, ob ich einen Termin gerade noch einhalten kann oder eben gerade nicht mehr.“


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