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Schwarzmüller stellt Kundenservices neu auf

Schwarzmüller stellt Kundenservices neu auf Schwarzmüller plant völlig neue Modelle für seine Customer Services. | © Schwarzmüller

Ein Level von Dienstleistungen, wie es ihn im Anhängergeschäft noch nicht gibt, wird neue Anreize für Kunden schaffen. Mit dieser Ansage geht man bei Schwarzmüller in die Offensive. Und: Das Geschäftsfeld soll sich durch die Umstellung in wenigen Jahren verdoppeln. „Wir nehmen auch hier das Versprechen ernst, unseren Kunden maximalen Nutzen zu liefern“, sagt Schwarzmüller-CEO Roland Hartwig, „die leistungsfähigeren Fahrzeuge plus das komplette Servicepaket. Das wird unser Angebot. Der Effekt: Wer mit Schwarzmüller arbeitet, kann sich ganz auf sein Kerngeschäft konzentrieren.“

Eigentlich soll der Kunde von der Wartung nichts mehr bemerken.

SCHwarzmüller-ceo roland hartwig

Schwarzmüller wird in Kürze alle Fahrzeuge ab Werk mit Telematik ausrüsten, womit man das Thema „Service und Wartung“ auf eine neue Ebene heben will: „Eigentlich soll der Kunde von der Wartung nichts mehr bemerken“, so CEO Roland Hartwig. Das könnte bis hin zum Hol- und Bringdienst gehen, wie er betont: „mit Vollwartungsverträgen machbar, die den Serviceprozess in der Kosten-/Nutzenrechnung voll transparent machen!“

Bei Schwarzmüller geht man davon aus, dass man mit seinen Kundenservices bereits nahe am Kunden agiert. Hilfreich ist dabei freilich die lange Tradition vieler Servicestandorten, vor allem in Österreich und in einigen Ländern Osteuropas. Für ein neues Leistungsmodell muss das Netz aber ausgebaut werden.

Proaktives Handeln

Ziel sei letztendlich ein proaktives Management der Serviceleistungen: Der Fahrzeughalter bekomme maximalen Support, damit er sich noch stärker auf seine Kernkompetenz, den Transport, konzentrieren kann. „Wir werden unseren Kunden die Frage stellen, ob sich die eigene Werkstätte lohnt“, ergänzt der neue Leiter Customer Services der Gruppe, Armin Habel, „es macht Sinn, diese Ressourcen stattdessen ins Kerngeschäft zu investieren.“ Die durchschnittliche Auslastung eines Fahrzeugs liege zwischen 60 und 80 Prozent, betont er. Wer diese Quote anhebe, erarbeite sich zählbare Vorteile im harten Wettbewerb.


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