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KRONE GRUPPE

Stabile Zukunftspläne

Stabile Zukunftspläne Bernard Krone: Strategische Maßnahmen dominierten das abgelaufene Geschäftsjahr. | © Krone

Der Umsatz der weltweit aktiven Krone Gruppe entwickelte sich im abgeschlossen Geschäftsjahr 2023/2024 rückläufig von 3,2 Mrd. Euro auf nun knapp 2,4 Mrd. Euro. Die Verantwortlichen führen dies vor allem auf die politischen Rahmenbedingungen, den anhaltende Ukraine-Krieg, den weiter schwelenden Nahost-Konflikt und verschiedene Handelshemmnisse zurück, die zu einer erheblichen Verunsicherung bei Verbrauchern, Landwirten, Lohn- sowie Transportunternehmen führen. „In einem enorm herausfordernden Marktumfeld haben wir dennoch unsere notwendigen Investitionen in Zukunftsprojekte konsequent umgesetzt, wie beispielsweise die Fertigstellung des hochmodernen Ersatzteillagers in Spelle, die strategische Partnerschaft mit der Schwarzmüller Gruppe oder diverse Neuausrichtungen im Bereich Digitalisierung oder Robotik“, erklärt Bernard Krone. „Zudem steht unsere Entscheidung, künftig auch am Standort von Krone North America (in Olive Branch, Mississippi) für den US-Markt passende Landmaschinen zu fertigen. Hier geht es vordergründig um Mähwerke und Wender. Diese Schritte zielen darauf ab, unsere Kundennähe und damit die Kundenbindung nachhaltig weiter zu erhöhen und wir sind gemeinschaftlich davon überzeugt, dass sich die Summe der Maßnahmen positiv auswirken wird“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Krone Gruppe.

Markterholung? „Frühestens ab Mitte 2025!“

Angesichts der global schwer kalkulierbaren Entwicklungen der politischen Rahmenbedingungen und der gesamtwirtschaftlichen Lage erwartet Krone eine leichte Erholung des Marktumfelds frühestens ab Mitte 2025., erläutert: „Aktuell setzen viele unserer Kunden große Hoffnungen auf politische Signale, die langfristig auf Stabilität, Nachhaltigkeit sowie Wachstum ausgerichtet sind. Doch solange der deutsche und andere internationale Märkte sich auf niedrigem Niveau bewegen, werden wir flexibel auf die Schwankungen reagieren müssen – beispielsweise durch das Instrument der Kurzarbeit“, erklärt Dr. David Frink, Vorstandsvorsitzender der Bernard Krone Holding SE & Co. KG. Dies stärke die unabhängige Handlungsfähigkeit des Familienunternehmens. Trotz der vielfältigen aktuellen Herausforderungen blickt man grundsätzlich optimistisch in die kommenden Jahre, „denn die weltweite Nachfrage nach hochwertigen Agrarprodukten, innovativer Landtechnik und effizienten Transportlösungen bleibt unverändert hoch“, sagt Frink abschließend.


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