Zum 1. Jänner 2026 hat Contargo 50 Prozent der Geschäftsanteile an der Cargo-Center-Graz Logistik (kurz CCGL – eine 100% Tochter der Cargo Center Graz Betriebsgesellschaft GmbH & Co KG) übernommen. Contargo erweitert damit sein Netzwerk zu den Adriahäfen, während CCGL künftig auf der Schiene an das Contargo-Netzwerk angebunden wird.
„Vom Austausch und der Bündelung unserer Kompetenzen werden Contargo und CCGL gleichermaßen profitieren.“
andreas mager, contargo
Contargo verfügt über 25 Containerterminals in Deutschland, Frankreich und der Schweiz und bewegt nach eigenen Angaben ein Jahrestransportvolumen von 1,9 Mio. TEU. Die CCGL am Cargo Terminal Graz fungiert als zentrale Logistikplattform und übernimmt die Organisation von Ganzzügen aus Graz zu den Südhäfen (v.v.), Lkw-Vor- und Nachläufen ab Graz sowie die vollständige operative Disposition.
Aktuell betreibt die CCGL folgende Rundläufe: Koper–Bilk–Enns–Koper (1 wöchentlicher Rundlauf), Koper–Graz–Koper (4 wöchentliche Rundläufe; für heuer sind 6 geplant) und Graz–Enns–Graz (2 wöchentliche Rundläufe)., sagt. „Die entstehenden Synergien ermöglichen eine schnellere und effizientere Umsetzung von Projekten“, sagt Andreas Mager, Head of Contargo Intermodal Solutions, „ein zentraler Fokus liegt auf der nachhaltigen Anbindung der deutschen Industrie an die Märkte in Österreich, die Adriahäfen und den südosteuropäischen Wirtschaftsraum. Neben Containern werden künftig auch Trailer auf diesen Routen transportiert.“
Ziel: Weitere Adria-Häfen anbinden
Die Drehscheibe Graz soll noch in diesem Jahr per Bahn an das Contargo-Netzwerk angebunden werden, zunächst in der Region Frankfurt-Wörth. Kunden sollen dadurch von einer direkten, nachhaltigen Schienenanbindung zu den Adriahäfen und zu den Märkten Südosteuropas profitieren.
„Mit Contargo als Partner gewinnt die CCGL einen erfahrenen Akteur, der uns zu einem noch stärkeren Player auf dem europäischen Güterverkehrsmarkt macht“, so Robert Brugger, Geschäftsführer CCGL. „Unsere Zusammenarbeit ist auf langfristiges Wachstum ausgelegt. Als nächstes Ziel wollen wir weitere Adria-Häfen an die Drehscheibe Graz anbinden sowie unser regionales Dienstleistungsportfolio ausbauen.“
