BERGER FAHRZEUGTECHNIK

Elefanten-Gedächtnis

Elefanten-Gedächtnis Gerhard Berger – hier jüngst am Nürburgring – verkauft 49 Prozent seines Fahrzeugbaubetriebs an Schmitz Cargobull. | © Philip Platzer / Red Bull Content Pool

Schmitz Cargobull wird 49 Prozent an der Berger Fahrzeugtechnik, Radfeld, übernehmen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde unterzeichnet, lediglich die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden ist ausständig.

„Durch die Partnerschaft mit Schmitz Cargobull, erhalten wir die Chance, BergerEcotrail in Zukunft noch breitflächiger bekannt zu machen und zu vermarkten.“

Gerhard Berger, EIGENtümer Berger fahrzeugtechnik

Ex-Formel 1-Fahrer und Firmeneigentümer Gerhard Berger sieht eine Win-Win-Situation: „Als Spezialist für Premium-Leichtbaufahrzeuge sind wir bereits heute europaweit in einem sehr fokussierten Segment aktiv und ermöglichen unseren Kunden durch Nutzlastoptimierung einen kosten- und ressourceneffizienten Transport. Durch die Partnerschaft mit Schmitz Cargobull, erhalten wir die Chance, BergerEcotrail in Zukunft noch breitflächiger bekannt zu machen und zu vermarkten.“ Insbesondere durch die Nutzung des Netzwerks der Marke mit dem Elefanten als Symboltier soll sich für Berger Fahrzeugtechnik „eine Vielzahl neuer Möglichkeiten in der Produkt-, Service- wie auch Marktentwicklung“ eröffnen.

Schmitz-Vorstandsvorsitzender Andreas Schmitz sieht „neue Perspektiven für die Produktentwicklung“. Zudem will er „echte Mehrwerte für Kunden von BergerEcotrail schaffen“, indem z.B. die hauseigene „TrailerConnect“-Telematik integriert werde. Neben der Erweiterung des Produktportfolios sieht er auch Synergien im Einsatz von Gleichteilkonzepten. Die BergerEcotrail-Fahrzeuge sollen jedenfalls über das Schmitz-Netzwerk mit den gleichen Services angeboten werden, wie sie auch für Schmitz Cargobull Fahrzeuge zur Verfügung stehen, insbesondere auch was die flächendeckende Ersatzteilversorgung anbelangt.


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