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VERKEHRSSICHERHEIT

Gegen die Hitze

Gegen die Hitze Neben der körperlichen Belastung für Fahrer steigt in der Sommerhitze auch die Unfallgefahr durch Blow-ups und hitzebedingte Reifenschäden. | © ADAC Truckservice

Die anhaltende Hitze bringt nicht nur Berufsfahrer an ihre Grenzen, sondern auch die Reifen: Sogenannte „Blow-ups“ können bei anhaltenden Temperaturen über 30 Grad Celsius laut dem ADAC Truckservice wie aus dem Nichts entstehen, wenn die Hitze den Fahrbahnbelag aufplatzen lässt und sich der Asphalt wölbt. Die mitunter tödliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer lauert vorwiegend auf Autobahnen, die aus Betonplatten gebaut sind.

Die ADAC-Experten raten Lkw-Fahrern daher: Besonders vorausschauend fahren, auf Geschwindigkeitsbegrenzungen achten, mehr Abstand zum Vordermann halten und auf akute Warnungen im Verkehrsfunk der Radiosender hören.

Vor Fahrtantritt sei es wichtig, den Reifendruck zu kontrollieren. Anhaltende Sonneneinstrahlung heizt den Asphalt auf bis zu 60 Grad Celsius auf. Die Reifen werden weicher und verschleißen schneller. Stimmt der Luftdruck nicht, überhitzen die Pneus, sie können platzen oder sogar Feuer fangen. Lkw-Lenker sollten deshalb vorbeugend Reifen und Reserveräder auf Beschädigungen und Fremdkörper untersuchen und den Druck am kalten Reifen prüfen.

Für Berufskraftfahrer und Paketboten ist außerdem leichtes Essen sowie ausreichend Schlaf und Flüssigkeit wichtig. Keine gute Idee sind eiskalte Getränke. Sie fördern sogar das Schwitzen, weil der Körper den großen Temperaturunterschied ausgleichen muss. Der ADAC Truckservice rät, drei Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt zu trinken und die Klimaanlage auf circa sechs bis zehn Grad unter Außentemperatur einzustellen. Für einen erfrischenden Sofort-Effekt sorgen außerdem kühlende Körpersprays, kaltes Wasser über die Unterarme laufen zu lassen oder die Beine mit kühlendem Gel einzucremen und in den Pausen hochzulegen. Beim Abladen ist eine helle Kopfbedeckung empfehlenswert.


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