IVECO IM UMBRUCH

Ford statt Magirus

Ford statt Magirus Iveco und Ford Trucks haben ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet (von links): Iveco-CEO Gerrit Marx und sein Lkw-Chef Luca Sra mit Ford Otosan Boss Güven Özyurt und Haydar Yenigün, Vorsitzender der Koç Holding. | © Iveco

Iveco im Umbruch: Mit Hyundai besteht ja bereits eine Partnerschaft bei den leichten Nutzfahrzeugen (wir berichteten) – jetzt wollen die Italiener auch im schweren Elektro-Segment (Batteriebetrieb genauso wie Brennstoffzelle) intensiver mit den Südkoreanern zusammenarbeiten. Eine dementsprechende Absichtserklärung wurde von beiden Seiten unterzeichnet.

Fahrerhaustür offen

Mit Ford Trucks hat Iveco ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet, um eine mögliche Zusammenarbeit bei der Entwicklung eines neuen Fahrerhauses für schwere Nutzfahrzeuge zu prüfen. Ein erster Schritt, „um das Potenzial der beiden Unternehmen für eine Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Entwicklung neuer Produkte und Technologien zu prüfen, die Komponenten und Systeme für den Fahrerhausinnenraum umfassen“, wie man in einer gemeinsamen Erklärung präzisiert.

Brand aus!

Das zuletzt defizitäre Feuerwehrfahrzeug- und Brandschutztechnikgeschäft (35 Mio. Euro Verlust in 2023) stößt Iveco ab. Die börsennotierte Investmentgesellschaft Mutares wird die Magirus GmbH und ihre Tochtergesellschaften (mehr als 1.300 Mitarbeiter in Deutschland, Italien, Frankreich und Österreich) mit Jahresbeginn 2025 übernehmen.

Mit einem umfassenden Angebot hochmoderner und zuverlässiger Feuerwehrfahrzeuge wie Löschfahrzeuge, Drehleitern, Rüst- und Gerätewagen, Speziallösungen, Pumpen und Tragkraftspritzen gilt Magirus international als einer der größten und technologisch führenden Anbieter von Brandschutz- und Katastrophenschutz-Technik.


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