Mit dem kürzlich übernommenen 5.000sten E-Fahrzeug, einem Mercedes-Benz Sprinter, verfügt nun bereits jedes zweite der insgesamt 10.000 Post-Fahrzeuge über einen E-Antrieb. „Damit haben wir eine Schallmauer durchbrochen“, freut sich Peter Umundum, Post Vorstand für Paket & Logistik, „dieses Jahr haben wir viel vor, neben der flächendeckenden Umstellung auf E-Mobilität in Wien werden wir auch die ersten E-Fahrzeuge in bergigen Regionen zum Einsatz bringen!“
Bis zu 446 Kilometer Reichweite
„Wir freuen uns sehr, dass es sich bei der Einflottung des 5.000sten Elektrofahrzeugs der Österreichischen Post um einen Stern handelt“, so Michael Jopp, Managing Director Vans, Mercedes-Benz Österreich. Die elektrische Reichweite des Mercedes-Benz eSprinter betrage basierend auf einer Simulation des WLTP-Zyklus bis zu 446 Kilometer. Mit einem Ladevolumen von bis zu 14 Kubikmetern und einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 4,25 Tonnen sei der eSprinter mit Hinterradantrieb ebenso praktisch wie sein Pendant mit Verbrennungsmotor.
Mehr Strom aus Photovolatik
Die E-Flotte der Österreichischen Post ist nicht nur die mit Abstand größte in Österreich, sie wächst auch rasant. Bereits seit dem Frühjahr 2022 werden in der Zustellung nur noch E-Fahrzeuge angeschafft, jährlich kommen rund 1.000 neue E-Fahrzeuge dazu. Dabei setzt die Post auf verschiedene Fabrikate, aktuell etwa auf Neuanschaffungen von Mercedes-Benz, Fiat und Maxus. Auch bei den Dienstfahrzeugen – für Vertrieb, Außendienst oder Carsharing – setzt die Post bei Neuanschaffungen fast ausschließlich auf E-Fahrzeuge, Verbrennungsmotoren werden sukzessive ausgemustert.
Einen Teil des dafür benötigten Stroms produziert die Post eigenen Angaben zufolge bereits selbst: Österreichweit betreibe man an 32 Standorten Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von mehr als 18 Megawatt peak (MWp). Damit habe die Post den Anteil der Eigenversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen bilanziell auf über 20 Prozent gesteigert und betreibt das größte Aufdachanlagen-Portfolio Österreichs. Zugekauft werde ausschließlich Grünstrom aus Österreich, betont man.
