Die angekündigten Proteste am Balkan führen aktuell zur Sperrung von Fahrspuren und Terminals für den Güterverkehr. Der Personenverkehr ist davon nicht betroffen.
Die folgenden Grenzübergänge sind für den Güterverkehr gesperrt:
Batrovci, Béreg, Bezdán, Blace, Blato, Bogorodica, Brnjak, Delcevo, Deve Bair, Dojran, Đerdap, Gombos, Gradina, Horgos, Jarinje, Kaluđerovo, Kalotina, Kelebia, Končulj, Medzitlija, Merdare, Neštin (Nyest), Novo Selo, Palánka, Preševo, Qafasan, Strezimirovci, Szerbcsernye, Šid, Versecvát (Vatin), Vrška Čuka.
Laut lokalen Quellen dürfen Fahrzeuge die Medikamente, lebende Tiere, Waffen, Munition und Sprengstoffe transportieren, die Grenzen passieren.
Hintergrund
Das AußenwirtschaftsCenter Belgrad hat über bevorstehende Grenzblockaden informiert. Die gegenwärtige Einführung des Entry/Exit Systems (EES) sorge in der serbischen Transportwirtschaft für erhebliche Unruhe – die strenge 90/180-Tage-Regel setze die Transport- und Logistikbranche unter Druck.
Da für Lkw-Fahrer aus Drittländern – anders als für Flug-, Zugs- und Schiffspersonal – keine Ausnahmeregelungen vorgesehen sind, und es vonseiten der EU auch keine Anzeichen für eine Änderung gibt, planen Transportunternehmen aus Serbien, Bosnien und Herzegowina und Montenegro am 26. Jänner Grenzblockaden zu allen EU-Ländern, um auf die drohenden wirtschaftlichen Folgen – insbesondere in den Lieferketten – aufmerksam zu machen.
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