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„Jetzt schnell handeln!“

„Jetzt schnell handeln!“ Finanzminister soll Steuermehreinnahmen zur Dämpfung der Treibstoffpreise zurückgeben, fordert man seitens der Interessenvertretung. | © Archiv

Aufgrund des Krieges im Nahen Osten sind die Treibstoffpreise auf Rekordniveau. „Der Kostendruck für unsere Unternehmen ist enorm“, sagt Fachverbandsobmann Markus Fischer, „es darf nicht passieren, dass das Finanzministerium hier erneut untätig zusieht. Wir fordern daher, dass umgehend Notmaßnahmen ergriffen werden, um die Preissteigerungen abzufedern!“

Aus seiner Sicht gäbe es einige Möglichkeiten, die man rasch und unkompliziert umsetzen könne. Bereits eine deutliche Herabsetzung des CO2-Preises und eine Absenkung der Mineralölsteuer auf das EU-Mindestmaß würde eine merkliche Ersparnis bringen. „Es liegt nun an der Regierung, die Transportbranche und damit uns alle vor enorm steigenden Preisen zu schützen“, richtet Fischer einen dringlichen Appell an die Verantwortlichen.

Abwärtsspirale durchbrechen

Die gesamte Transportbranche leidet noch immer an den Folgen der Kostensteigerung der letzten Jahre. Erhöhte Personal-, Treibstoff- und Mautkosten sorgten bereits für empfindliche Kostensteigerungen. Die Gewinnmargen in der Transportbranche werden ohnehin immer schmäler, Betriebe können kaum noch profitabel wirtschaften. Nun droht mit dem erneuten Anstieg der Treibstoffpreise eine weitere Verschärfung der bereits prekären Lage der Güterbeförderungsbranche.

„Diese Abwärtsspirale muss durchbrochen werden. Die Politik hat es in der Hand, sie muss jetzt gegensteuern, um einen erneuten Anstieg der Inflation, die sich gerade erst wieder einigermaßen beruhigt hat, zu vermeiden. Unsere Vorschläge liegen am Tisch und wir fordern jetzt eine rasche Umsetzung“, so der Fachverbandsobmann.

Übergewinne zurückgeben

Aus Sicht der Interessenvertreter, bescheren dem Finanzminister die Preissteigerungen an der Zapfsäule ohnedies deutliche Mehreinnahmen bei der Mehrwertsteuer. „Während die Verkehrswirtschaft unter den steigenden Treibstoffpreisen stöhnt, profitiert der Finanzminister davon und hat sozusagen Übergewinne“, erklärt Verkehrsspartenobmann Alexander Klacska, „wir fordern daher, dass er zumindest diese Mehreinnahmen eins zu eins zurückgibt.“


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