Ende 2025 sollte die Serienproduktion im Werk Steyr starten, ab 2027 wollte man „mehr als tausend Stück im Jahr“ fertigen. Dies war in der ersten Printausgabe 2025 von „Der Österreichische Transporteur“ zu lesen – jetzt scheint allerdings ein jähes Ende der Bemühungen um den elektrischen Stadt-Lkw Volta Zero Realität zu sein: Über das Vermögen der Volta Commercial Vehicles GmbH wurde am Handelsgericht Wien der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eingebracht. Somit wird auch aus der Produktion des Fahrzeugs in Steyr nichts.
Weitere Investoren sind ausgeblieben …
Aufgrund nicht vorhandener Umsätze, erfolgte die Finanzierung der Antragstellerin laut Alpenländischen Kreditorenverbands (AKV) durch Kapitalzuschüsse der Muttergesellschaft in Form von „Intercompany loans“. „Im Hinblick auf die Verzögerungen des Markteintritts des Volta Zero, läuft für die Gesellschaften der Volta-Gruppe schon seit längerem ein Investorensuchprozess, welcher laut eigenen Angaben nicht im angenommenen zeitlichen Rahmen finalisiert werden könne“, heißt es seitens des Alpenländischen Kreditorenverbands weiter. Die Muttergesellschaft „Volta Commercial Vehicles Limited“ habe daher die weitere finanzielle Unterstützung eingestellt, was letztlich zum Insolvenzantrag führte.
Laut AKV sind 15 Gläubiger betroffen – davon 7 Dienstnehmer. Die Gesamthöhe der Verbindlichkeiten belaufe sich auf rund 1,07 Mio. Euro, die fast zur Gänze gegenüber der Muttergesellschaft der Antragstellerin bestehen.
