BEREITS BESTELLTE NFZ

NoVA verschoben

NoVA verschoben Die geplante Ausweitung der Lieferfrist bis 1. Mai 2022 erspart sowohl den Käufern als auch dem Fahrzeughandel langwierige Diskussionen. | © Daimler

Wegen Lieferengpässen in der Automobilindustrie soll die beschlossene Erhöhung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) für bereits bestellte Nutzfahrzeuge erst im Mai 2022 erfolgen, statt wie bisher geplant im November 2021. Darauf hat sich der parlamentarische Finanzausschuss aufgrund eines Initiativantrags am 3. November 2021 mit breiter Mehrheit ausgesprochen. Nur die NEOS stimmten dagegen.

Wie in der Printausgabe von „Der Österreichische Transporteur“ des öfteren berichtet, wurde die NoVA mit 1. Juli 2021 erhöht. Eine Übergangsfrist für Nutzfahrzeuge war bis 1. November geplant, soll nun aber bis 1. Mai 2022 verlängert werden. Damit wird jenen Unternehmen unter die Arme gegriffen, die ein Fahrzeug bereits bestellt haben, dieses aber noch nicht geliefert wurde. Der Kaufvertrag muss jedoch unverändert vor dem 1.6.2021 abgeschlossen worden sein.

Nicht unschuldig „zum Handkuss kommen“

Aufgrund von akuten erheblichen Verzögerungen in den Lieferketten der Automobilindustrie, unter anderem bedingt durch die Corona-Krise, könnten derzeit Fahrzeugbestellvorgänge nicht mit der erforderlichen zeitlichen Sicherheit geplant und abgewickelt werden, begründete Andreas Ottenschläger (ÖVP) im Finanzausschuss die Erstreckung der Frist. Man wolle verhindern, dass die Käufer unschuldig „zum Handkuss kommen“ würden. Auch Hubert Fuchs (FPÖ), Elisabeth Götze (Grüne) sowie Kai Jan Krainer (SPÖ) sprachen sich für die Fristverlängerung aus.


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