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MAN POLAREXPRESS

Mission erfüllt!

Mission erfüllt! Nach 3.400 Kilometern hat der MAN-Polarexpress sein Ziel erreicht: FC Bayern Legende Giovane Élber (vorne links) und FC Bayern Fans begrüßen den MAN eTGX und MAN ProfiDrive Experte Thomas Walch an der Allianz Arena. | © MAN

Der MAN-Polarexpress, ein batterieelektrisch betriebener eTGX-Sattelzug, hat erfolgreich die 3.400 Kilometer lange Strecke vom Polarkreis in Nordschweden bis nach München zurückgelegt. Geladen wurde er dabei ausschließlich an öffentlicher Ladeinfrastruktur entlang der Strecke. Trotz der teilweise tief winterlichen Bedingungen mit Schnee und Eis, die Reifen mit speziellem Grip und dadurch erhöhtem Rollwiderstand erforderten, absolvierte der 32 Tonnen schwere Stromer die Gesamtstrecke laut den Münchnern mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 117 kWh pro 100 Kilometer. Auf Streckenabschnitten in Dänemark und Deutschland mit etwas wärmeren Temperaturen fiel der Verbrauch sogar auf rund 105 kWh. Die Reichweiten bis zum Nachladen variierten dabei von rund 400 bis rund 500 Kilometer.

Am Niveau eines Diesel-Lkw?

„Das Ziel des MAN-Polarexpress war es zu zeigen, dass mit dem neuen MAN eTruck und der vorhandenen öffentlichen Ladeinfrastruktur eine vollelektrische Tour vom Polarkreis nach München schon heute möglich ist. Jetzt können wir sagen: Mission erfüllt“, so MAN-Vertriebsvorstand Friedrich Baumann. Dabei sei man auch wirtschaftlich unterwegs gewesen: Mit über die gesamte Strecke durchschnittlichen öffentlichen Ladekosten von rund 56 Cent pro kWh lag der eTGX bei den Energiekosten ungefähr auf vergleichbarem Niveau wie ein moderner Diesel-Lkw. Für diesen wären im identischen Einsatz ein Durchschnittsverbrauch von rund 27 Litern auf 100 Kilometer und ein Preis von 1,80 Euro pro Liter Diesel an der öffentlichen Tankstelle anzunehmen. Hinzu kämen aber auch noch AdBlue- und Mautkosten. Mit heute bereits verfügbaren günstigeren öffentlichen Ladetarifen zwischen 40 und 50 Cent pro Kilowattstunde wäre der MAN-eTruck auf der Polarexpress-Strecke sogar zwischen rund 100 und rund 400 Euro im Kostenvorteil. Kann zusätzlich auf noch preiswerteres Depotladen, zum Beispiel auf firmeneigenen Logistik-Hubs zurückgegriffen werden, schlägt das Pendel noch deutlicher für den elektrischen Lkw aus.


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