STEYR AUTOMOTIVE

Mitnahme-Partner

Mitnahme-Partner Johann Ecker, Sprecher der Geschäftsführung von Steyr Automotive (links) mit Palfinger-CEO Andreas Klauser. | © Palfinger

Ab September 2023 sollen im Werk Steyr exklusiv für den nordamerikanischen Markt Palfinger Mitnahmestapler montiert werden – als Entlastung für den Palfinger-Standort Köstendorf. „Diese strategische Partnerschaft ist ein Meilenstein in unserer über 90-jährigen Unternehmensgeschichte“, freut sich Palfinger-CEO Andreas Klauser. „Sie ergänzt unser Produktionsnetzwerk, erfüllt unsere hohen Ansprüche an Qualität und Technologie-Know-how und – sie stärkt den Industriestandort Österreich.“ Nordamerika ist für Palfinger der stärkste Wachstumsmarkt, noch im ersten Halbjahr 2023 will man in Schaumburg, Illinois, sein neues Headquarter mit angeschlossenem Demo- und Trainingscenter eröffnen.

„Wir sind stolz auf das in uns gesetzte Vertrauen, nicht zuletzt verbindet unsere beiden Unternehmen das gemeinsame Verständnis von Qualität und Know-how aus Österreich.“

Johann ecker, steyr automotive

Die Nachfrage der US-Kunden nach der neu eingeführten Mitnahmestapler-Serie sei „überragend“. In den USA, Kanada und Mexiko will Palfinger bis 2027 rund 1.700 Stück Truck Mounted Forklifts (TMF) pro Jahr absetzen. Die vorhandenen Produktionskapazitäten seien nicht ausreichend gewesen, betont man, weshalb man mit mehreren potenziellen Fertigungspartnern Kontakt aufnahm. Steyr Automotive überzeugte in den Kategorien Qualität, Know-how, Kosten, kurze Anlaufzeit und mit der Möglichkeit, die jährliche Stückzahl weiter erhöhen zu können.

Partnerschaft mit Zukunftspotenzial

„Diese Partnerschaft ist nicht nur ein weiterer Schritt in der Auslastung unseres Werks für rund 60 Arbeitsplätze, sie hat auch das Potenzial dazu, weiter vertieft und ausgebaut zu werden“, so Johann Ecker, Sprecher der Geschäftsführung von Steyr Automotive.

Der Vorteil der amerikanischen Serie bestehe darin, dass sie rasch „und in der bekannten Palfinger-Premiumqualität“ in einem Umfeld wie in Steyr etabliert werden könne. Zum Start sollen sechs Geräte pro Tag montiert werden, danach wolle man die Kapazitäten nach Kundenvorgabe so einrichten und steigern, „dass wir letztendlich rund 1.700 Stück pro Jahr bis 2027 fertigen können“, erklärt Ecker nicht ohne darauf hinzuweisen, dass man sich „selbstverständlich darum bewerben werde, weitere Wertschöpfung für Palfinger übernehmen zu dürfen.“


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