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IVECO / NIKOLA

Elektrisierende Produktionsreise gestartet

Elektrisierende Produktionsreise gestartet Vom „Nikola Tre“ – auf dem Iveco S-Way basierend und mit elektrischer Achse versehen – sollen in Ulm im Jahr 2022 zwei Einheiten pro Woche produziert werden. | © Iveco

Iveco und Nikola haben jetzt in Ulm das Produktionswerk für die elektrische Sattelzugmaschine Nikola Tre eröffnet – zum Jahresende 2021 soll der Betrieb aufgenommen werden, Anfang 2022 sollen die ersten Modelle (auf Iveco S-Way Basis mit elektrischer Achse) an Kunden in die USA gehen. Auf 25.000 Quadratmetern überdachter Fläche sei es möglich, im Einschichtbetrieb 1.000 Einheiten pro Jahr zu fertigen, betonen die Verantwortlichen. Vorab werden allerdings gerade einmal zwei Lkw pro Woche das Werk verlassen.

Brennstoffzellen-Modell soll 2024 folgen

Ebenfalls gezeigt hat man einen brennstoffzellenbetriebenen Prototypen (FCEV), der ab Ende 2023 in in Ulm produziert werden soll. Die Bemerkung der Verantwortlichen, dass die Eröffnung in Ulm ein Startschuss ihrer „Produktionsreise“ sei, lässt darauf schließen, dass weitere Werke – womöglich über die ganze Welt verstreut – folgen werden. Nordamerika dürfte im nächsten Schritt dran sein.

„Trotz aller Herausforderungen in der Branche und der globalen Pandemie, mit denen wir uns seit der Ankündigung dieser Partnerschaft im September 2019 konfrontiert sahen, ist es äußerst erfreulich, heute hier als Team auf die pünktliche und planmäßige Fertigstellung des Produktionswerks zurückzublicken“, meinte Iveco-Chef Gerrit Marx im Rahmen der Eröffnung, die im kleinsten Kreis über die Bühne ging. Nikola-CEO Mark Russell bezeichnete das Werk gar als „Augenschmaus“. Mehr dazu in der aktuellen Printausgabe, die am 5. Oktober in den Versand geht.


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