ALTERNATIVER TREIBSTOFF

Quehenberger setzt auf HVO

Quehenberger setzt auf HVO Mit einem Jahresvorrat des biogenen HVO-Kraftstoffs will man bei Quehenberger über 8.000 Tonnen CO2 einsparen. | © Quehenberger

Quehenberger Logistics hat sich für das Jahr 2024 nach eigenen Angaben einen Jahresvorrat von drei Millionen Litern des biogenen Treibstoffs HVO gesichert. In der gesamten Fahrzeugflotte von Quehenberger solle Diesel so weit als möglich durch den umweltfreundlichen biogenen Kraftstoff ersetzt werden, heißt es seitens der Geschäftsleitung.

HVO, kurz für Hydrotreated Vegetable Oils, wird aus pflanzlichen Abfällen und Tierfetten hergestellt. Der große Vorteil liegt darin, dass der biogene Treibstoff ohne Umrüstung direkt als Dieselersatz in den bestehenden Fahrzeugen verwendet werden könne, betont man. Zu den Umweltvorteilen zähle neben der Reduzierung des CO2-Ausstoßes auch eine zweiprozentige Reduktion des Treibstoffverbrauchs sowie die Verringerung von Feinstaubemissionen um ein Drittel (gegenüber herkömmlichem Dieselkraftstoff). Aktuell ist der Preis allerdings um rund 15 bis 20 Cent pro Liter höher als beim herkömmlichen Diesel.

Die Entscheidung, auf HVO als alternative Energiequelle zu setzen, ist Teil der langfristigen Umweltstrategie von Quehenberger. Mit dem unternehmenseigenen Projekt „Q-zERo emissions“ will man bis 2040 Klimaneutralität erreichen. Das Projekt umfasst Nachhaltigkeitsziele im Einklang mit den drei Säulen Ökologie, Soziales und Ökonomie.


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