Tschechien: CO2-Maut ab 1. März

Damit setzt auch die Tschechische Republik die EU-Richtlinie 2022/362 um: Ab 1. März 2024 werden fünf CO2-Emissionsklassen eingeführt. In der Emissionsklasse „CO2 1“ sind die Gebühren am höchsten, die Emissionsklasse „CO2 5“ hingegen ist die günstigste und für Fahrzeuge mit emissionsfreiem Betrieb gedacht.

Was muss beachtet werden?

Der wichtigste Punkt ist das Datum der Erstzulassung des Fahrzeugs. Zunächst werden alle Fahrzeuge in die Emissionsklasse CO2 1 eingestuft, zu der nach vorläufigen Schätzungen mehr als 90 Prozent der Fahrzeuge gehören. Fahrzeuge mit einem Erstzulassungsdatum vor dem 1. Juli 2019 und alle Fahrzeuge der Klassen M2 und M3 (Busse) sind nicht berechtigt, in die höhere CO2-Emissionsklasse (2 bis 5) eingestuft zu werden. Deren Betreiber müssen keine Maßnahmen ergreifen (mit Ausnahme von Fahrzeugen, die mit reiner Elektroenergie und Wasserstoff betrieben werden – diese gehören zur Emissionsklasse CO2 5).

Betreibern von Fahrzeugen mit einem Erstzulassungsdatum nach dem 1. Juli 2019 wird empfohlen, die Fahrzeugunterlagen des Herstellers (COC, CIF) zu prüfen und dann mit Hilfe des CO2-Emissionsklassenfinders zu überprüfen, ob sie Anspruch auf eine Ummeldung in eine bessere CO2-Emissionsklasse mit einem niedrigeren Mautsatz haben.

Wer die Aufnahme eines Fahrzeugs in eine höhere CO2-Emissionsklasse als CO2 1 möchte, muss entsprechende Dokumente (insbesondere Daten aus der Herstellerdokumentation: COC, CIF) über die Erfüllung der erforderlichen Bedingungen in das elektronische Mautsystem hochladen. Dies kann durch eine Einreichung im Customer Self-Service, per E-Mail oder bei den Kontaktstellen erfolgen. Einige Tank- bzw. Servicekartenanbieter unterstützen hier.


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