PREMIERE: MEILLER TRIGENIUS

Von der IAA zur bauma

Von der IAA zur bauma Franz Xaver Meiller (links) und Österreich Vertriebsleiter Gerhard Schnittler bei der Produktpräsentation der Trigenius-Baureihe auf der IAA Transportation. | © Marco Dittrich

Der Traditionshersteller Meiller hat seine Dreiseitenkipper für Fahrzeuge aller Gewichtsklassen von 3,5 bis 41 Tonnen Gesamtgewicht komplett überarbeitet und ihnen mit „Trigenius“ auch gleich einen eigenen Namen verpasst – die Premiere erfolgte auf der IAA Transportation in Hannover. Wer diese Möglichkeit verpasst hat, kann die neuen Modelle nun von 24. bis 30. Oktober auf der „bauma“ in München genauer unter die Lupe nehmen. „Mit diesen Fahrzeugen ist es gelungen, das Beste aus den unterschiedlichen Meiller-Baukästen in einem Produkt zu vereinen“, schwärmte Meiller Österreich Vertriebsleiter Gerhard Schnittler in Hannover. Nicht ohne im selben Atemzug zu betonen: „Alle anderen, bereits bewährten Meiller-Modelle, wie der Baumeisterkipper, der Gesteinskipper und die Asphaltmulde, bleiben weiterhin im Sortiment!“

„Die bewährten Meiller-Modelle, wie der Baumeisterkipper, der Gesteinskipper und die Asphaltmulde, bleiben weiterhin im Sortiment!“

gerhard schnittler, meiller

Alle Segmente basieren jetzt erstmals auf einem modularen Baukasten für alle Kipper-Größen, vom Zwei- bis zum Vierachser. Das spiegle sich nicht nur in dem einheitlichen, modernen Design, sondern auch in identischer Ergonomie und Bedienung wider, betont Schnittler. Zudem sei die Trigenius-Generation leichter geworden. „Aufgrund der eingesetzten Laserschweißtechnik konnte ein noch höheres Qualitätslevel erreicht werden und die KTL-Grundierung bietet einen noch besseren Korrosionsschutz“, erläutert Schnittler.

Neue Epoche im Dreiseitenkipper-Segment

Meiller versteht sich als Marktführer bei Dreiseitenkippern im Seriengeschäft und Sonderbau im deutschsprachigen Raum. Seit dem letzten großen Modellwechsel vor 15 Jahren hat das Unternehmen seine Kipper-Aufbauten kontinuierlich durch Facelifts verbessert und up-to-date gehalten. Mit der Einführung von Trigenius bricht für den Hersteller nun aber eine ganz neue Epoche im Dreiseitenkipper-Segment an, wie die erstmalige Namensverleihung in dieser Produktgruppe zusätzlich unterstreichen soll.

Bisher wurde jeder Dreiseitenkipper in seinem Segment für sich allein designed und mit spezifischen, technischen Innovationen belegt. Jetzt habe es Meiller mit der Trigenius-Reihe geschafft, allen Baureihen zeitgleich die gleichen hochwertigen Eigenschaften mit auf den Weg zu geben, die für Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit sorgen. „Über alle Klassen hinweg sind die neuen Dreiseitenkipper durch eine hohe Robustheit, hohe Qualität und hohen Korrosionsschutz gekennzeichnet“, so Gerhard Schnittler. „Funktionsweise, Bedienung und Handling sind von der leichten Kippbrücke D202 für zwei Tonnen Nennlast bis hin zum D528 für 28 Tonnen Last nahezu identisch.“ Ihre modulare Bauweise und die verstärkte Verwendung von Schraubverbindungen erlauben viele individuelle Anpassungen an die unterschiedlichsten Kundenwünsche. Dadurch können noch spät im Fertigungsprozess Änderungswünsche berücksichtigt und zahlreiche Optionen auch nachträglich nachgerüstet werden.


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