Der Baustoffproduzent Rohrdorfer hat für die Zementlieferung ab seinem Werk in Gmunden drei Elektro-Lkw in die Fahrzeugflotte aufgenommen. In Kooperation mit dem Logistikunternehmen Poll-Nussbaumer kommen drei eActros 600 von Mercedes-Benz zum Einsatz – zwei Fahrzeuge sind bereits auf Österreichs Straßen unterwegs, ein weiteres soll bis Jahresende folgen.
„Der respektvolle Umgang mit der Umwelt hat für unser Unternehmen einen sehr hohen Stellenwert.“
manfred nussbaumer
Rohrdorfer hat aktuell drei CO₂-reduzierte Zemente im Sortiment. Die Sorte „Eco Fusion“ weist nach eigenen Angaben eine CO₂-Reduktion um 50 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 1990 auf und werde bereits stark nachgefragt, weil sich auf dessen Basis stark CO₂-reduzierte Betone produzieren lassen, wie sie etwa bei Bauprojekten der öffentlichen Hand vorgeschrieben sind. Rohrdorfer und Poll-Nussbaumer haben sich zum Ziel gesetzt, auch die Lieferung dieser CO₂-reduzierten Zemente emissionsfrei zu gestalten. Daher werden die Fahrzeuge ausschließlich bei Poll-Nussbaumer am Standort Gmunden aufgeladen. Dieser Standort beziehe zu 100 Prozent Grünstrom und produziere darüber hinaus seit 2017 Strom mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage, betont man.
„Der respektvolle Umgang mit der Umwelt hat für unser Unternehmen einen sehr hohen Stellenwert“, sagt Manfred Nussbaumer, „deshalb wickeln wir bereits einen beachtlichen Teil unseres Transportvolumens im kombinierten Verkehr ab. Durch die Anschaffung der E-Lkw ist ein weiterer Schritt in Richtung umweltfreundliche Transporte getan.“
Um auf die umweltfreundlichen Lieferungen schon von Weitem hinzuweisen, hat Rohrdorfer die Silo-Auflieger komplett neugestaltet. Neben der markanten grünen Farbe und dem Slogan „We Go Green“ sorgt die prominente Platzierung des CCC-Labels dafür, dass auf einen Blick zu erkennen ist: Hier wird CO₂-reduzierter Zement umweltfreundlich geliefert.
