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Iveco TLFA 190-25 V8 4×4

Baujahr 1992
Iveco TLFA 190-25 V8 4×4

Allzeit bereit

Der 28 Jahre alte Feuerwehr-Iveco von Wolfgang Zangl ist sowohl Oldtimer als auch aktives Hilfsfahrzeug. Dank V8-Motor und Allradantrieb ist er für nahezu alle Einsätze gewappnet.

Als „Kärntner Nahentsorger“ betreibt Wolfgang Zangl seit 2001 seinen Müll-, Mulden- und Containerdienst in der Landeshauptstadt Klagenfurt. Aktuell beschäftigt das Unternehmen (Motto: „Sie haben den Müll – Wir kümmern uns um die Entsorgung!“) 32 Mitarbeiter und verfügt über einen Fuhrpark von 22 Lkw. Das Fahrzeug mit der meisten „Routine“ in der Zangl-Flotte ist dabei ein Iveco TLFA 190-25 V8 4×4, Baujahr 1992.

Ursprünglich stand das Auto mit seinem Rosenbauer-Aufbau in Diensten der Freiwilligen Feuerwehr von Krumbach in der Buckligen Welt (Bezirk Wiener Neustadt-Land) und hat in den vergangenen 28 Jahren rund 33.000 km absolviert. Der 13,4-l-V8-Motor des Allradlers leistet 264 PS, zum Verwalten des Drehmoments stehen zwei Mal sechs Gänge zur Verfügung. „Bei uns kommt der Iveco als Hilfsfahrzeug im Werkverkehr zum Einsatz“, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Zangl. „Wir können damit in Klagenfurt und Umgebung fast alle Pannen unserer eigenen Autos selbst beheben.“

Seilwinde und Wasserwerfer

Mit Seilwinde, umfangreichen Werkzeug- und Ersatzteilarsenal sowie einem ausfahrbaren Lichtturm am Dach (dieser erfordert ein umsichtiges Agieren unter den Stromleitungen am Zangl-Areal) sind dem Auto nahezu keine Grenzen bei seinen Hilfseinsätzen gesetzt. „Dank der Anhängevorrichtung konnte ich unlängst auch einen Oldtimer-Autobus aus Ferlach zu mir in die Werkstatt überstellen“, schildert sein 63-jähriger Besitzer.

BERGEN Die Seilwinde des Allrad-Lkw leistet immer noch wertvolle Dienste.
EQUIPMENT Wolfgang Zangl mit dem bestens ausgerüsteten Iveco.
MADE IN AUSTRIA Aufbau und Pumpe stammen von der Konrad Rosenbauer KG.
COCKPIT Mehrfarbiger Sitz und Schaltgetriebe mit zwölf Gängen.
EINSATZFAHRZEUG Der routinierte Iveco kommt weiterhin als „Betriebsfeuerwehr“ bei der Firma Zangl zum Einsatz.

Brand aus!

Auch in seinem ureigensten Metier als Löschfahrzeug kommt der Iveco gelegentlich noch zum Einsatz. Am Firmengelände hat er als „Betriebsfeuerwehr“ schon das eine oder andere Mal einen brennenden Abfallcontainer gelöscht. Damit er sofort startbereit ist, stehen in der Garage externe Anschlüsse für Strom und Druckluft parat. Wolfgang Zangl: „Auch der 4500-Liter-Wassertank ist selbstverständlich immer gefüllt.“ Einzig als „Mannschaftstransporter“ für Floriani-Jünger kommt der rote Lkw nicht mehr zum Einsatz: Der 16-Tonner wurde mittlerweile zum Zweisitzer umtypisiert.

Iveco

Im Jahre 1975 gründeten fünf Unternehmen aus Italien (Fiat Veicoli Industriali, OM und Lancia Veicoli Speciali), Frankreich (Unic) und Deutschland (Magirus Deutz) die Industrial Vehicles Coporation – Iveco. Durch Akquisitionen, Allianzen und internationale Joint Ventures konnte sich Iveco sukzessive als einer der weltweit führenden Nutzfahrzeughersteller positionieren. 2011 gliederte Fiat die komplette Nutzfahrzeugsparte (incl. Bau- und Landmaschinen) aus. Zusammen mit CNH (Case/New-Holland) ging Iveco als Fiat Industrial an die Mailänder Börse. Seit 2013 ist Iveco Teil von CNH Industrial (durch Fusion von CNH Global und Fiat Industrial parallel zu Fiat Chrysler Automobiles entstanden). Dieser börsennotierte Hersteller umfasst heute 12 Marken, wie Iveco, Iveco Bus, Magirus, Case IH, Steyr, New Holland und Heuliez Bus.

AWD


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