Werbung

Volvo N 1020 4×2

Baujahr 1978
Volvo N 1020 4×2

Fahrende Erinnerungen

Fritz Reichholf aus dem Pinzgau pflegt mit einer vielfältigen Sammlung historischer Nutzfahrzeuge die Erinnerung an seine Zeit als Transportunternehmer.

Steyr, ÖAF, Scania und Volvo sind die in Fritz Reichholfs Sammlung historischer Nutzfahrzeuge vertretenen Marken. Über einen ganz besonderen Lancia aus dem Jahr 1948 möchten wir in einer späteren Ausgabe berichten … In dieser Nummer beschäftigen wir uns näher mit einem schwedischen Oldtimer-Lkw.

„Der Volvo N 1020 4×2 ist Baujahr 1978, sein Zehnliter-Sechszylinder-Turbodiesel leistet 260 PS“, erklärt der 66-jährige Pinzgauer aus Neukirchen am Großvenediger. „Von der Firma Kremer stammt der Kipper-Aufbau.“ Optisch liefert der der rot lackierte (das war die Reichholf-Hausfarbe) Lkw aus Göteborg einen bulligen und robusten Auftritt. Details wie das attraktive „Continental“-Girl und die Plakette von einem Oldtimer-Treffen bei unseren italienischen Nachbarn komplettieren den gepflegten Gesamteindruck.

Kollegiale Inspiration

„Christian Steiner aus Niedernsill (eines der „Urgesteine“ der heimischen Oldtimer-Lkw-Szene, Anm.) hat mich zur Beschäftigung mit historischen Lastautos gebracht“, erläutert Fritz Reichholf. „Den Volvo N 10 habe ich im Großen und Ganzen selbst restauriert.“ Der Vater von zwei Töchtern und vierfache Opa kennt sich aber auch mit kleineren Fahrzeugen gut aus. So galt sein historisches Interesse unter anderem bereits auch einer Piaggio Ape, einem Puch 500 und einem MG B Roadster.

BLICKFANG „Continental“-Girl am Kühlergrill neben dem bekannten Volvo-Logo.
BIS 2003 Erinnerung an die eigene Firma.
ZWEI ANTWORTEN Hinweis auf Herkunft und Geburtsjahr unterhalb der Heckscheinwerfer.
VOLANT MIT V Volvo-Lenkrad mit zum Teil filigran wirkenden Bedienelementen.
ANSPRECHEND Die vielen Infos für den Fahrer präsentieren sich in einem zeitlosen Design.
AM STEUER Fritz Reichholf schätzt die Beschäftigung mit seiner Oldtimer-Kollektion.

Gelegentliche Ausfahrten

Mit einem seiner bestens gepflegten Lastautos ist Firtz Reichholf immer wieder bei den einschlägigen Treffen in Österreich zu sehen: „Ab und zu geht es aber auch nach Südtirol und Norditalien.“ Ein Lkw aus heimischer Produktion stellt sein aktuelles Projekt dar: „Derzeit arbeite ich an der Restaurierung eines ÖAF Tornado 6×4.“

DER „FRÄCHTER“

BIS ZUM JAHR 2003 war Fritz Reichholf aus Neukirchen am Großvenediger (Bezirk Zell am See) selbstständiger Transportunternehmer und im Land Salzburg hauptsächlich in den Bereichen Erdbewegung und Baustellenverkehr tätig. Der Fuhrpark seines 1988 gegründeten Betriebs umfasste acht Lkw und zehn Bagger. Nach dem Ankauf der Flotte durch die Firma Keil Erdbau vor 18 Jahren war Fitz Reichholf eineinhalb Jahrzehnte bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2018 für dieses bekannte Unternehmen aus Mittersill als Bauleiter aktiv.

AWD


Das könnte Sie auch interessieren

Gräf & Stift L 230

MAN 19.361 4×2 und 33.365 V10 6×4

Scania SBA 111 4×4

Steyr 780