Geschäftslage, Nachfrage und Beschäftigung werden im österreichischen Güterbeförderungsgewerbe sowohl in der Vergangenheitsbetrachtung als auch Zukunftseinschätzung weiterhin deutlich negativ gesehen. So das Ergebnis des jüngsten WIFO Konjunkturtests, an dem sich im April 77 Unternehmen aus dem Güterbeförderungsgewerbe beteiligten.
Die Branche rechnet mit einem stärkeren Preisanstieg als zuletzt. 5 von 10 Befragten bezeichnen den derzeitigen Auftragsbestand als ausreichend – dieser Wert ist seit der letzten Umfrage im Jänner nochmal zurückgegangen. Unzureichende Nachfrage bleibt weiterhin der mit Abstand wichtigste Grund als Behinderung ihrer Geschäftstätigkeit (bei 4 von 10 Befragten), obwohl auch Mangel an Arbeitskräften wichtiger geworden ist und fast 3 von 10 Befragten davon betroffen sind.
Auffallende Parameter im Detail:
• Die Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten ist immer noch negativ, hat sich mit -15,7 Punkten im Vergleich zu Jänner 2025 mit -23,3 Punkte allerdings etwas verbessert.
• Der Auftragsbestand ist von 61,5 auf 54,3 zurückgegangen.
• Die Preiserwartung ist von 24,6 Punkte (Jänner 2025) auf 29,6 Punkte gestiegen.
• Als primäre Produktionsbehinderungen wurde von 40 Prozent unzureichende Nachfrage und von 28,6 Prozent ein Mangel an Arbeitskräften genannt. Bei 28 Prozent gab es keine Behinderungen.
