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Rekordabsatz bei Traton

Rekordabsatz bei Traton Der Absatz der Traton Gruppe lag 2022 mit 305.500 Fahrzeugen um 12 Prozent über Vorjahr, insbesondere aufgrund der Konsolidierung der US-Tochter Navistar.

„Es hätten sogar noch mehr sein können, doch die angespannten Lieferketten haben es bedauerlicherweise nicht zugelassen, die große Nachfrage unserer Kunden so schnell und vollständig zu befriedigen, wie es unser Anspruch ist“, kommentiert Traton-CEO Christian Levin. Der Rekordabsatz gelang trotz des erheblichen Einflusses der weiterhin sehr angespannten Lieferketten und des mehrwöchigen Produktionsstopps bei MAN, betont er. Die Zuwächse betreffen sowohl das Lkw-Geschäft als auch das Geschäft mit Bussen. Der weltweite Traton-Absatz lag mit 305.500 Fahrzeugen (2021: 271.600) um 12 Prozent über Vorjahr. Ohne Berücksichtigung der erstmals ganzjährigen Konsolidierung von Navistar wäre der Absatz um sieben Prozent zurückgegangen, wurde verlautet.

„Wir werden im Jahr 2023 intensiv daran arbeiten, unsere vollen Auftragsbücher abzuarbeiten!“

traton-ceo Christian levin

Das Lkw-Geschäft trug über alle Marken mit einem Plus von zehn Prozent auf 254.300 Fahrzeuge (2021: 230.500) zum Zuwachs bei. Angetrieben vom Absatz in Nordamerika legte das weltweite Bus-Geschäft konsolidierungsbedingt um 57 Prozent zu, auf 29.600 (2021: 18.900) Fahrzeuge. Der Absatz des Transporters MAN TGE erreichte 21.600 (2021: 22.200) Fahrzeuge, ein Rückgang um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

2023 quasi ausverkauft

Die Traton-Marken haben nach eigenen Angaben aufgrund der bereits gut gefüllten Auftragsbücher, die insgesamt annähernd der Produktion eines gesamten Jahres entsprechen, und der schwer abschätzbaren Entwicklung der Kosten für Energie und Zulieferteile nur noch restriktiv neue Aufträge angenommen. Beim Auftragseingang habe man im Jahr 2022 ein Minus von sieben Prozent verzeichnet, auf 334.600 Fahrzeuge (2021: 360.000). Der Auftragseingang bei den Lkw ging um zehn Prozent zurück, auf 274.300 Einheiten (2021: 305.700).

Ein deutliches Auftragsplus von 45 Prozent auf 32.300 Fahrzeuge (2021: 22.200) wurde bei den Bussen verzeichnet.

Die Marken im Detail  

Bei Scania ging der Absatz von Lkw und Bussen im Jahr 2022 um sechs Prozent auf 85.200 Fahrzeuge (2021: 90.400) zurück. Der Lkw-Absatz sank um sieben Prozent auf 80.200 Lkw (2021: 85.900), der Bus-Absatz wuchs um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr, auf 5.000 (2021: 4.400). Scania war nach eigenen Angaben bei der Annahme neuer Aufträge sehr restriktiv. Zum Jahresende erreichte der Auftragseingang 82.100 (2021: 116.800) Fahrzeuge, ein Minus von 30 Prozent.

MAN Truck & Bus verzeichnete trotz einer sechswöchigen Produktionsunterbrechung in den Lkw-Werken München und Krakau sowie Produktionsausfällen an anderen MAN-Standorten beim Gesamtabsatz ein Minus von zehn Prozent, auf 84.500 Fahrzeuge (2021: 93.700). Während der Lkw-Absatz um 13 Prozent auf 58.100 Einheiten (2021: 66.800) sank, lag der Bus-Absatz mit 4.800 Fahrzeugen (2021: 4.600) um vier Prozent über Vorjahr. Der Auftragseingang von MAN Truck & Bus lag mit 109.700 Fahrzeugen (2021: 143.500) aufgrund einer ebenfalls restriktiven Annahme zusätzlicher Aufträge um 24 Prozent unter Vorjahr.


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