Der Entsorger Saubermacher hat jetzt seinen ersten Elektro-Hecklader mit Wertstoffscanner und innovativem Außendisplay für die Entsorgung von Gewerbemüll in Wien in Dienst gestellt. Bis zu 60 Tonnen CO2-Emissionen soll der leise „Stromer“ jährlich im Vergleich zu einem mit Diesel betriebenen Fahrzeug einsparen. Auf seiner Sammeltour legt der Mercedes-Benz eActros täglich an die 100 Kilometer zurück. Und das, dank weniger Vibrationen, besonders lärmschonend. Der Verbrauch liege bei 170 bis 190 kWh, betont man. Sowohl der Antrieb, als auch das Verdichten und Entleeren der Behälter funktionieren vollelektrisch. Geladen wird mit Strom aus erneuerbaren Energien am Saubermacher Standort Wien Oberlaa. Ein zweiter Saubermacher E-Lkw ist ebenfalls im Wiener Stadtgebiet unterwegs.
Zahlreiche technische Raffinessen
Das neue Fahrzeug kann mit einigen technischen Highlights aufwarten: Als ersten seiner Klasse hat Saubermacher den neuen E-Müll-Lkw mit einem Lorrygram-Außendisplay des Eugendorfer Fahrzeugbauers Hansi Strasser ausgestattet. Via GPS-Signal kann der Aufenthaltsort des E-Lkw erkannt werden. Das Display reagiert. Am Bildschirm werden automatisch regional angepasste Botschaften ausgespielt. Auch die aktuelle Wetterlage, unterschiedliche Wochentage oder Uhrzeiten können berücksichtigt werden. „Damit wird der vollelektrische E-Hecklader zu einem integrierten Bestandteil der Wiener Stadtkommunikation“, freut man sich bei Saubermacher. Informative und unterhaltende Inhalte sollen die Bewohner der Bundeshauptstadt dazu animieren, ihr Trennverhalten zu verbessern. Dank Multispektralkameras und Künstlicher Intelligenz (KI) erkennt der Wertstoffscanner übrigens Fehlwürfe im Abfall.
Als erstes Recyclingunternehmen stattet Saubermacher seine Lkw-Flotte auch mit Defibrillatoren aus. Fahrer können so als Ersthelfer agieren. An vier Standorten in der Steiermark (Kapfenberg, Graz, Graz Umgebung, Feldbach) sind die Defis bereits im Einsatz – jetzt auch in Wien.
